16.03.2018 - Gefährlicher Wohnungsbrand in Hochhaus

Ort & Einsatzgrund 
  • Gefährlicher Wohnungsbrand in Hochhaus
Zeit
  • 16. März 2018
  • Alarmierung um 20:26 Uhr
  • Einsatzende um 21:30 Uhr
Fahrzeuge
  • KDO 1, KDO 2, RLFA 3000, DLK 23-12, SLFA 2000, LFB-A1, TLFA 4000, SRF
Einsatzleiter
  • ABI Oskar Reitberger jun.
Kurzbeschreibung
  • Zu einem Wohnungsbrand im 2. Obergeschoss wurden wir Freitagabend in einem 7-geschoßigen Mehrparteienhaus alarmiert. Schon zu Beginn war anhand der Alarmierung klar, dass sich noch etliche Hausbewohner zu diesem Zeitpunkt in ihren Wohnungen aufhielten. Da die Türe zur betroffenen Brandwohnung äußerlich schon erhebliche Brandbeeinträchtigungen wie Blasenbildung und Brandspuren zeigte, ließ der Einsatzleiter sofort zusammen mit der Polizei sämtliche Wohnungen ab dem 2. OG evakuieren. Darunter auch eine auf den Rollstuhl angewiesene Dame, die von den Einsatzkräften durch das noch rauchfreie Stiegenhaus ins Freie getragen wurde. Sämtliche Bewohner wurden in weiterer Folge vom Roten Kreuz betreut, verletzt wurde glücklicherweise jedoch niemand. Im Atemschutzeinsatz standen wir gemeinsam mit der BTF Dr. Franz Feurstein. 
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  • Bei der betroffenen Wohnung (die Außenfenster waren beim Eintreffen ebenso noch geschlossen und nicht zerborsten) wurde gleich zu Beginn ein mobiler Rauchverschluss montiert, um das Stiegenhaus rauchfrei halten zu können. Der Brand selbst konnte dann rasch unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Dichte der geschlossenen Türen und Fenster erstickte ein Großteil des Feuers von selbst, allerdings brannten drei von fünf Räumen aus. Person war zum Brandzeitpunkt keine in der Wohnung.
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  • Die Brandursache ist aktuell Teil der polizeilichen Brandursachenermittlung.
Medienberichte