30.05.2018 - Brennendes Elektrofahrzeug

Ort & Einsatzgrund 
  • Brennendes Elektrofahrzeug an der B139 Traunbrücke
Zeit
  • 30. Mai 2018
  • Alarmierung um 19:01 Uhr
  • Einsatzende um 21:01 Uhr
Fahrzeuge
  • KDO 1, RLFA 3000, SLFA 2000, TLFA 4000
Einsatzleiter
  • OBI Thomas Andexlinger
Kurzbeschreibung
  • Ein Elektro-Kleintransporter geriet am Mittwochabend aus unklarer Ursache nahe der Traunbrücke Traun/Ansfelden in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das in Vollbrand stehende Fahrzeug bereits zudem ins Gebüsch einen Abhang hinuntergerollt. Schwierig gestaltete sich für die Feuerwehr jedoch schon die Anfahrt durch den Feierabendverkehr, wo entlang des dichten Staus schon eine tiefschwarze Rauchwolke aufstieg.
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    Speziell in der Erstphase gestaltete sich der Löscheinsatz prekär, sind Fahrzeuge mit Elektroantrieb doch gänzlich anders zu löschen und zu behandeln als übliche PKW’s. „Sehr groß auch die Gefahr einer Brandausbreitung auf den Auwald, da das Fahrzeug in einen bewaldeten Abhang hinunterrollte – alles in allem brisante Minuten nach Eintreffen der Feuerwehrkräfte. Wir haben das Fahrzeug daher mit einer Seilwinde hochgezogen und speziell die Batterien laufend mit Wasser weiter abgekühlt“, so Einsatzleiter Thomas Andexlinger.
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    Ein erster Löscheinsatz unter Atemschutz und mit viel Löschwasser zeigte rasch Wirkung, das Fahrzeug musste jedoch – wie bei derartigen Bränden vorgesehen – in ein „Wasserbad“, da durch die verbrannten und zerstörten Batterien noch etliche Stunden später enorme Brandgefahr ausgeht. Dies zeigte sich auch dadurch, dass aus den Batterien auch lange Zeit nach dem eigentlichen Löscherfolg noch giftige Dämpfe der Batteriesäure etc. austreten. Daher wurde das zerstörte Fahrzeug auf einem LKW-Abschlepper durch zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht direkt zu einem Trauner Industriegebiet eskortiert, wo es in ein geschütztes tiefes Wasserbad eingelassen wurde. So „ruht“ es dann mehr als 24 Stunden in einem Wasserbad, ehe dieses dann kontaminierte Wasser fachgerecht entsorgt wird. Für die Feuerwehr ein langwieriger und schweißtreibender Einsatz.
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    Im rund dreistündigen Einsatz stand die FF Traun, vorsorglich das Rote Kreuz und die Polizei. Verletzt wurde niemand.

Medienberichte

 Foto: Florian KollmannFoto: Florian Kollmann Foto: Florian KollmannFoto: Florian Kollmann Foto: Florian KollmannFoto: Florian Kollmann Foto: Florian KollmannFoto: Florian Kollmann

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