Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Traun verfügen etliche Mitglieder über eine Spezialausbildung im Umgang mit Gefährlichen Stoffen. Gefährliche Stoffe sind Medien, welche auf den ungeschützten menschlichen Körper schädigend wirken können, zB. Radioaktivität, ätzende Stoffe wie Säuren und Laugen usw.

Im Jahre 1991 wurde im Abschnitt Linz-Land eine Gefährliche-Stoffe-Einheit ins Leben gerufen. Diese Spezialeinheit wird aus vier Gefährlichen-Stoffe-Gruppen gebildet (FF Hörsching, FF Freindorf, FF Leonding, FF Traun), welche neben der theoretischen Ausbildung bei mindestens 2 Übungen im Jahr "praktisch" den Ernstfall proben. Zusätzlich dazu werden in der FF Traun laufend weitere theoretische Unterweisungen sowie praktische Übungen durchgeführt, um das Wissen im Umgang mit gefährlichen Stoffen zu aktualisieren und zu vertiefen.

Die Feuerwehr Traun verfügt für den Einsatz über vielerlei folgendes technisches Gerät, auszugsweise:

  • Schutzanzüge Schutzstufe 2 & Vollschutzanzüge Schutzstufe 3
  • Schutzzelt für Dekontaminationsbereiche - einsatzfertig mit Zubehör verlastet auf Rollcontainern
  • 5000l Falttank (selbstaufrichtend) & Einwegkunststofftanks a` 3000l
  • Schachtabdeckungen & Auffangfässer (Bergungsfässer) mit Einlageplanen sowie eine Fassrodel
  • Öl- und Säureablaufrinne 4m Länge
  • Handmembranumfüllpumpe (funkenfrei) inkl. Schlauchmaterial
  • Verschiedene Leckdichtkissen (Vetter), Rohrdichtkissen (bis 100 cm Rohrdurchmesser), Minileckdichtkissen, Leckdichtpaste, sowie versch. Abdichthilfen, bzw. Materialien
  • Rollcontainer mit Dekontaminationsmaterial

© Florian Kollmann© Florian Kollmann © Florian Kollmann© Florian Kollmann © Florian Kollmann© Florian Kollmann