Übung des Ernstfalls im Chemiebetrieb fordert Gefahrgut-Experten

Am 6. Oktober fand in einem Trauner Chemiebetrieb wieder die laufende Sicherheitsübung mit unserer Beteiligung statt. Dabei werden seitens des Betriebes, aber auch seitens der Einsatzkräfte die festgelegten Notfallpläne und -verfahren beübt und eventuell vorhandener Verbesserungsbedarf aufgezeigt. Übungsannahme - durch eine Verunreinigung an einem Kesselwaggon reagiert Wasserstoffperoxid 35%, eine verunfallte Person lag noch im Bereich des Waggons. 

Mittels sogenannter "Crashrettung" unter Verwendung von Chemikalienschutzanzügen der Schutzstufe 2 wurde die Person in kürzester Zeit aus dem Gefahrenbereich geholt. In weiterer Folge wurde der betroffene Waggon mit Wasservorhängen aus einem Wasserwerfer und einem speziellen Düsenschlauch abgeschirmt und darüber hinaus gekühlt, ehe die Gefahr gebannt werden konnte. Die Reinigung der eingesetzten Mannschaft und Geräte erfolgte mittels Dekontaminationsstraße. Während üblicherweise in einem derartigen Fall mehrere Feuerwehren aus unserem Bezirk in Form des "Schadstoffzuges" zusammenarbeiten würden, wurde dies aktuell bedingt durch die Corona-Lage nur feuerwehrintern beübt. 

Als ungemein wertvolle Unterstützung für die eingesetzte Mannschaft zeigten sich wieder einmal mehr unsere Schlauchhaspeln. Während ohnehin schon das Tragen des Schutzanzuges eine extreme Belastung für die Träger darstellt, fällt mit diesen Schlauchhaspeln zumindest das üblicherweise wesentlich länger dauernde und kräfteraubendere Verlegen einzelner Schläuche weg. Ein enormer Mehrwert!

Foto: Martin HauserFoto: Martin Hauser Foto: Martin HauserFoto: Martin Hauser Foto: Martin HauserFoto: Martin Hauser Foto: Martin HauserFoto: Martin Hauser

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