Kurz nach Mitternacht wurden wir zu einem Großbrand in einem Recyclingbetrieb im Grenzbereich Linz–Traun alarmiert. Schon auf der Anfahrt war klar:

Das wird kein Routineeinsatz. Über dem Gelände stand ein gewaltiger Feuerschein, und beim Eintreffen schlugen meterhohe Flammen aus einer weitläufigen Halle.

Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Linz und zahlreichen umliegenden Freiwilligen Feuerwehren bauten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere großvolumige Löschleitungen auf und bekämpften den Brand gleichzeitig von mehreren Seiten und aus der Höhe. Die Hitze war enorm – Teile des Hallendaches drohten einzustürzen, Betonwände wölbten sich sichtbar. Ein Innenangriff war daher unmöglich.

Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte gelang es uns, die Brandausbreitung zu stoppen. Für die nahe Wohnbebauung bestand zu keiner Zeit Gefahr.

Während der Halle schwerste Schäden entstanden, wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Nachlöscharbeiten erweisen sich jedoch als äußerst aufwendig: Gepresstes Recyclingmaterial muss Stück für Stück ins Freie gebracht und einzeln abgelöscht werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Rund um den Einsatzbereich sind mehrere Straßen gesperrt, die Polizei regelt den Verkehr und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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