Gegen Mitternacht des 30. Januar 2025 versuchte eine zivile Verkehrsstreife in Wels-West, einen Autofahrer zu stoppen, nachdem dieser eine Sperrlinie missachtet hatte. Doch anstatt anzuhalten, beschleunigte der Lenker abrupt und floh auf die A8 in Richtung Passau.

Die Polizei nahm umgehend die Verfolgung auf. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h setzte der Fahrer seine riskante Flucht auf der A25 fort, wobei er mehrfach gefährlich überholte – teils sogar über den Pannenstreifen. Die Strecke führte schließlich über die Ausfahrt Wels-Ost zurück auf die B1 in Richtung Wels. An einer Kreuzung wendete er und steuerte sein Fahrzeug erneut in Richtung Linz. Während der halsbrecherischen Fahrt ignorierte er mehrere rote Ampeln, überschritt innerorts Tempo 140 und fuhr trotz dichtem Nebel mit bis zu 190 km/h.

In Marchtrenk kam es zur ersten Kollision, als er seitlich mit einem Pkw samt Anhänger zusammenstieß. Kurz vor der Trauner Kreuzung näherte er sich mit mehr als 160 km/h mehreren stehenden Fahrzeugen und prallte nahezu ungebremst auf sie. Durch den Aufprall wurden drei Autos, darunter ein ziviles Polizeifahrzeug, weggeschleudert. Fünf Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

Für die Feuerwehr Traun ergaben sich dadurch großräumige Aufräumarbeiten. Wir waren bemüht eine ehestmögliche Freigabe der gesperrten Fahrbahn zu ermöglichen.