Am 17. April 2025 wurden wir um 20:52 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B1 Wiener Straße alarmiert. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und war gegen einen Werbepylon geprallt. Eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden, zwei weitere wurden schwer verletzt.

Die Rettungsarbeiten waren äußerst fordernd – nicht nur aufgrund der Unfallsituation, sondern vor allem wegen des massiven Andrangs von Schaulustigen. Viele Anwesende kamen der Einsatzstelle bedenklich nahe, fotografierten und filmten trotz der sensiblen Lage. Diese Umstände haben unsere Arbeit erheblich erschwert und die Belastung für alle Einsatzkräfte sowie für die Angehörigen der Betroffenen massiv erhöht.

Unser Appell: Bitte halten Sie bei Einsätzen Abstand, unterlassen Sie Aufnahmen und zeigen Sie Respekt. Solches Verhalten ist nicht nur pietätlos, sondern kann auch strafrechtlich relevant sein.

 

Unter: https://ooe.orf.at/stories/3301782/ finden sich einige Worte unseres Zugskommandanten BI Sascha Hannesschläger. Er schildert aus der Sicht eines Feuerwehrmannes vor Ort eindrucksvoll, wie belastend und bedrängend eine derart große Masse an Schaulustigen empfunden wird – vielleicht können Außenstehende so besser nachvollziehen, was solche Situationen für Einsatzkräfte bedeuten.